153 Fahrer starteten am Glasmuseum in Meisenthal bei leichtem Regen und nahmen die 110 Kilometer lange Etappe unter die schmalen Rennreifen.
Nach der sieben Kilometer langen Neutralisierung gab Rennleiter Andreas Walzer das Rennen frei. Gleich zu Beginn kam es immer wieder zu Attacken, die jedoch vom Feld stets neutralisiert wurden.
Nach 20 Rennkilometern versuchte der Österreicher Niklas Wiesmayer sein Glück mit einer Soloflucht. Nach einigen Kilometern schloss Mathias Housmann Peterson (DEN) zur Spitze auf. Beide arbeiteten gut zusammen und fuhren sich einen Vorsprung von knapp einer Minute heraus, bevor sie nach der zweiten Sprintwertung vom jagenden Feld wieder gestellt wurden.
Kurz darauf zersplitterte das Feld, und eine Gruppe von 15 Fahrern setzte sich ab. Die Spitzengruppe wuchs zeitweise auf 35 Fahrer an, konnte sich jedoch ebenfalls nicht entscheidend vom Hauptfeld lösen.
In der Folge kam es immer wieder zu Angriffen aus dem Feld, die jedoch ohne Erfolg blieben. Schließlich gelang dem Niederländer Splinter van ’t Hof, seinem Landsmann Liam Brugman sowie dem Norweger Sindre Orholm-Lønseth die entscheidende Flucht.
Zunächst beteiligten sich alle drei Fahrer an der Führungsarbeit. Drei Kilometer vor dem Ziel eröffneten die beiden Niederländer jedoch die entscheidenden Angriffe. Der tapfer kämpfende Norweger konnte dem hohen Tempo nicht mehr folgen. So kam es zu einem Doppelsieg für das niederländische Team.
Damit übernimmt Etappensieger Liam Brugman die Gesamtführung und fährt morgen im grünen Trikot des Gesamtführenden.
Der Träger des Bergtrikots, Michael Hetteger, verteidigte seine Führung durch starke Leistungen bei den drei Bergwertungen des Tages souverän.
Als aktivster Fahrer der Etappe wurde Niklas Wiesmayer (AUT) ausgezeichnet.
Wermutstropfen des Tages: Durch den Ausfall eines Servers war es erstmals in 16 Jahren nicht möglich, den Liveticker der LVM Saarland Trofeo zu betreiben. Für diesen Ausfall möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.
Bereits morgen früh um 9:00 Uhr startet der erste Fahrer zum Einzelzeitfahren, bei dem die Karten im Kampf um den Gesamtsieg erneut gemischt werden könnten.
- Etappe 2, Trofeo 2026
- 12. Juni 2026

