Stellungnahme zum „Doping-Fall“ Kristjan Kumar

Am 10.9.2014 hat der Internationale Radsport-Verband (UCI) eine aktualisierte Liste mit Rennfahrern veröffentlicht, die aufgrund von Auffälligkeiten bei der Anti-Doping-Kontrolle der Einnahme verbotener Substanzen verdächtigt werden und deshalb mit einer vorläufigen Schutzsperre belegt wurden.

Unter diesen Fahrern befindet sich auch der Gesamtsieger der diesjährigen Trofeo Karlsberg, Kristjan Kumar aus Slowenien.

Auch wenn das Ergebnis der B-Probe noch aussteht, sehen wir es als unsere Pflicht an, die vielen Menschen, die unsere Veranstaltung jährlich mit großem Interesse verfolgen, hiervon in Kenntnis zu setzen.

Es ist uns als Veranstalter eines der weltweit größten Juniorenradrennen seit jeher ein großes Anliegen, dem Publikum und auch unseren Sponsoren sauberen und fairen Radsport zu bieten. Dass in 27 Jahren jetzt erstmals ein Teilnehmer an der Trofeo Karlsberg offensichtlich positiv auf eine verbotene Substanz (in diesem Fall EPO) getestet wurde, bedauern wir sehr, zeigt glücklicherweise aber auch, dass auch im Juniorenbereich die Kontrollen greifen.

Wir bedauern das positive Ergebnis des Tests und weisen darauf hin, dass außer den Präventionsmaßnahmen auch in dieser Altersgruppe weiterhin Kontrollen zum Schutz der sauberen Athleten notwendig sind, da es sportartunabhängig immer wieder einmal einzelne Sportler geben wird, die versuchen, mit Betrug zum persönlichen Erfolg zu kommen.

Uns als Veranstalter liegen bislang keine näheren Informationen vor, da das Ergebnismanagement, d.h. die Übernahme der ersten Anhörung bis hin zur Verfahrenseinleitung sowie das erstinstanzliche Sanktionsverfahren von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) in Slowenien übernommen wird.

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